AZURE-MIGRATION
Wie komplex Ihre Azure-Umgebung auch gewachsen ist: Sie ist umziehbar. Kubernetes-Cluster, Datenbanken und Backends ohnehin, und auch Azure-eigene Technologien wie Cosmos DB oder Azure Functions haben ein deutsches oder europäisches Zuhause. Planbar, in Wellen, ohne Betriebsunterbrechung und in den meisten Fällen mit niedrigeren laufenden Kosten.
Was den Umzug von Azure besonders macht
Azure-Umgebungen wachsen über Jahre, und dabei wandert Logik in Azure-eigene Bausteine, ohne dass es je eine bewusste Entscheidung gab. Trotzdem gilt: Auch eine tief verwachsene Azure-Landschaft ist umziehbar. Das Fundament sowieso, und für jeden Azure-eigenen Baustein gibt es einen Weg.
Beispiele aus typischen Umgebungen …
- Das Fundament: Kubernetes, Backends, Datenbanken — Der größte Teil der meisten Umgebungen: Verwaltete Datenbanken, Kubernetes-Cluster, Speicher und virtuelle Maschinen laufen auf offenen Standards und ziehen ohne Anpassung der Anwendungen um. Hier liegt selten die Frage, ob es geht, sondern nur, in welcher Reihenfolge.
- Azure-eigene Datenbanken (etwa Cosmos DB) — Datenbanken, die es in dieser Form nur bei Azure gibt, ziehen nicht eins zu eins um: Das Datenmodell wird auf einen offenen Standard übertragen. Das ist der aufwendigste, aber auch der befreiendste Teil, danach sind Sie auch bei der Datenbank frei in der Wahl.
- Funktionen und Hintergrunddienste (etwa Azure Functions) — Geschäftslogik in Funktionsdiensten und Ereignisketten läuft auf offenen Plattformen weiter. Der Aufwand liegt selten im Code selbst, sondern in den unsichtbaren Verknüpfungen dazwischen, die beim Umzug explizit gemacht werden.
- Die Anmeldung Ihrer Anwendungen — Anwendungen binden ihre Anmeldung über offene Standards an, unabhängig davon, wo sie laufen. Ihre bestehende Lösung kann deshalb weiter genutzt werden. Wo eine Ablösung gewünscht ist, bauen wir einen offenen Baustein parallel auf und schalten schrittweise um, ohne dass Ihre Nutzer etwas merken.
- KI-Bausteine Ihrer Anwendungen (etwa Azure OpenAI) — Wenn Ihre eigenen Anwendungen KI-Dienste aus Azure nutzen, wandern diese Bausteine auf eine souveräne KI-Plattform mit freier und wechselbarer Modellwahl und einem Datenschutz, der sich belegen lässt.
Diese Liste ist bewusst unvollständig: Azure umfasst weit über hundert Dienste. Welche davon in Ihrer Landschaft stecken und wie sie umziehen, ordnet die Cloud-Analyse.
Wohin von Azure?
Backend, Container und Datenbanken
STACKIT, Open Telekom Cloud oder plusserver
Verwaltete Container-Plattformen und Datenbanken in deutschen Rechenzentren unter EU-Recht. Die Open Telekom Cloud ist mit ihren Compliance-Nachweisen die bewährte Wahl für regulierte Branchen, plusserver mit seinem Fokus auf offene Standards für kritische Infrastrukturen, Exoscale für Cloud-nativ arbeitende Teams.
KI-Workloads
Souveräne KI-Plattform
Die KI-Bausteine Ihrer Anwendungen laufen auf offenen Werkzeugen bei einem Anbieter Ihrer Wahl weiter, mit freier und wechselbarer Modellwahl und einem Datenschutz, der sich belegen lässt.
Web und preissensible Workloads
Mittwald, IONOS, gridscale oder Hetzner
Firmenauftritte, Shops und kleinere Anwendungen brauchen keinen Hyperscaler und laufen bei spezialisierten deutschen Anbietern souverän, unkompliziert und günstiger. Für preissensible Lasten und Entwicklungsumgebungen ist Hetzner die bewährte Adresse.
Welche Plattform zu welchem Workload passt, klärt die Cloud-Analyse vorab, mit Vergleichsrechnung gegen Ihre aktuelle Azure-Rechnung. Die Kurzprofile aller acht Anbieter finden Sie auf unserer Migrationsseite →
Kein Stichtag, keine Betriebsunterbrechung
Wir bauen die Zielumgebung parallel zu Azure auf und ziehen System für System um: erst parallel betrieben und geprüft, dann umgeschaltet. Ihre Azure-Umgebung läuft weiter, bis jede Welle sauber abgeschlossen ist. Und weil ein Umzug der eine Moment ist, in dem Aufräumen nichts extra kostet, migrieren wir nicht eins zu eins: Überdimensioniertes, Vergessenes und Doppeltes bleibt zurück. Das senkt die laufenden Kosten oft stärker als der Anbieterwechsel selbst.


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Miki
Senior Consultant
miki@decode.agency
Häufige Fragen zum Azure-Umzug
Ein einzelnes Backend-System liegt erfahrungsgemäß bei drei bis sechs Monaten, größere Umgebungen bei sechs bis zwölf Monaten oder darüber, in Wellen und ohne Betriebsunterbrechung. Den belastbaren Rahmen für Ihren Fall liefert die Cloud-Analyse.
Ja. Auch Rahmenverträge laufen aus, und wer zur Verlängerung eine belegte Alternative vorweisen kann, verhandelt spürbar besser. Neue Workloads können zudem unabhängig vom Bestandsvertrag bereits woanders starten, und die Rabatte beziehen sich meist auf Listenpreise, die im europäischen Vergleich hoch bleiben.
Die ziehen planbar um: Kompatible Speicher gibt es bei mehreren deutschen und europäischen Anbietern, Ihre Anwendungen müssen dafür kaum angepasst werden. Die einmaligen Transferkosten kalkulieren wir vorab ein. Sie fallen einmal an, während die Ersparnis danach dauerhaft ist.
Meistens ja, aber nicht alles auf einmal und nicht alles überhaupt. Die Cloud-Analyse ordnet jeden Dienst einer von drei Kategorien zu: direkt umziehbar, umziehbar mit Anpassung, tief verankert. Auf dieser Basis entsteht ein Plan, der mit den leichten Gewinnen beginnt und die schweren Fälle bewusst entscheidet.
Wie bisher. Anwendungen binden ihre Anmeldung über offene Standards an, unabhängig davon, wo sie laufen. Ihre bestehende Anmeldelösung kann deshalb weiter genutzt werden, ein Wechsel ist keine Voraussetzung für den Umzug. Wo eine Ablösung gewünscht ist, läuft sie parallel und schrittweise, ohne dass Ihre Nutzer etwas merken.
Der erste Schritt: wissen, was auf Azure wirklich läuft
Die Cloud-Analyse kartiert Ihre Azure-Umgebung in vier Wochen zum Festpreis: jede Abhängigkeit bewertet, jede Kostenposition erklärt, mit Vergleichsrechnung gegen europäische Anbieter.