AWS-MIGRATION
Wie komplex Ihre AWS-Umgebung auch gewachsen ist: Sie ist umziehbar. Kubernetes-Cluster, Backends und Datenbanken ohnehin, und auch AWS-eigene Technologien wie Lambda, DynamoDB oder Cognito haben ein deutsches oder europäisches Zuhause. Planbar, in Wellen, ohne Betriebsunterbrechung und in den meisten Fällen mit niedrigeren laufenden Kosten.
Was den Umzug von AWS besonders macht
AWS hat das breiteste Dienstportfolio aller Anbieter, und über die Jahre wandert Logik in AWS-eigene Bausteine, ohne dass es je eine bewusste Entscheidung gab. Trotzdem gilt: Auch eine tief verwachsene AWS-Landschaft ist umziehbar. Das Fundament sowieso, und für jeden AWS-eigenen Baustein gibt es einen Weg.
Beispiele aus typischen Umgebungen …
- Das Fundament: Kubernetes, Backends, Datenbanken — Der größte Teil der meisten Umgebungen: Kubernetes-Cluster, verwaltete Datenbanken, Datenspeicher und virtuelle Maschinen laufen auf offenen Standards und ziehen ohne Anpassung der Anwendungen um. Hier liegt selten die Frage, ob es geht, sondern nur, in welcher Reihenfolge.
- Die Benutzer- und Rechteverwaltung — Dienste wie Cognito regeln die Anmeldung der Endnutzer Ihrer Anwendungen und werden oft unbemerkt zum zentralen Nervensystem. Beim Umzug übernimmt ein offener Baustein diese Aufgabe, der bei jedem Anbieter läuft: parallel aufgebaut, schrittweise umgeschaltet, ohne dass Ihre Nutzer etwas davon merken.
- Spezialdatenbanken — Datenbanken wie DynamoDB gibt es in dieser Form nur bei AWS. Hier zieht nicht nur die Datenbank um, sondern das Datenmodell wird auf einen offenen Standard übertragen. Das ist der aufwendigste, aber auch der befreiendste Teil.
- Funktionsdienste und Ereignisketten — Geschäftslogik in Lambda-Funktionen und AWS-eigenen Ereignisketten ist auf andere Plattformen übertragbar, muss dort aber explizit neu aufgebaut werden. Der Aufwand liegt selten im Code selbst, sondern in den unsichtbaren Verknüpfungen dazwischen.
- Die Datenverkehrskosten — Ausgehender Datenverkehr ist bei AWS einer der größten versteckten Rechnungsposten und lässt den Auszug teurer wirken, als er ist. Bei deutschen und europäischen Anbietern ist Datenverkehr häufig inklusive oder um Größenordnungen günstiger. Nach dem Umzug entfällt dieser Posten weitgehend.
Diese Liste ist bewusst unvollständig: AWS umfasst weit über zweihundert Dienste. Welche davon in Ihrer Landschaft stecken und wie sie umziehen, ordnet die Cloud-Analyse.
Wohin von AWS?
Backend und Container
STACKIT, Exoscale oder Open Telekom Cloud
Verwaltete Container-Plattformen und Datenbanken auf demselben technischen Fundament, das auch AWS nutzt, betrieben in deutschen und europäischen Rechenzentren unter EU-Recht. Für regulierte Branchen sind die Open Telekom Cloud und plusserver die naheliegende Wahl, Exoscale für Cloud-nativ arbeitende Teams.
Datenspeicher und Sicherung
S3-kompatible europäische Speicher
Ihre Anwendungen sprechen weiter dieselbe Speicherschnittstelle, nur liegt der Speicher jetzt bei einem europäischen Anbieter, etwa STACKIT oder plusserver. Häufig der schnellste erste Gewinn eines AWS-Umzugs, auch als eigenständiger Schritt.
Web und preissensible Workloads
Hetzner, IONOS, gridscale oder Mittwald
Entwicklungsumgebungen, interne Anwendungen und rechenintensive Lasten laufen bei Hetzner, IONOS oder gridscale zu einem Bruchteil der AWS-Kosten. Firmenauftritte und Shops sind bei Mittwald besser aufgehoben als in einem Hyperscaler-Konto.
Welche Plattform zu welchem Workload passt, klärt die Cloud-Analyse vorab, mit Vergleichsrechnung gegen Ihre aktuelle AWS-Rechnung. Die Kurzprofile aller Anbieter finden Sie auf unserer Migrationsseite →
Kein Stichtag, keine Betriebsunterbrechung
Wir bauen die Zielumgebung parallel zu AWS auf und ziehen System für System um: erst parallel betrieben und geprüft, dann umgeschaltet. Ihre AWS-Umgebung läuft weiter, bis jede Welle sauber abgeschlossen ist. Und weil ein Umzug der eine Moment ist, in dem Aufräumen nichts extra kostet, migrieren wir nicht eins zu eins: Überdimensioniertes, Vergessenes und Doppeltes bleibt zurück. Das senkt die laufenden Kosten oft stärker als der Anbieterwechsel selbst.


90+
Experten, die zusammenarbeiten, um Großes zu erreichen.
14
Jahre harter Arbeit, die stets auf Spitzenleistungen abzielt.
EU
Entwicklungsunternehmen mit Sitz in Düsseldorf
Kontakt aufnehmen
Erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden eine erste Einschätzung zu Aufwand, Architektur und Umsetzungsmöglichkeiten.
Keine Sorge, die von Ihnen angegebenen Daten werden nur für geschäftliche Zwecke gespeichert. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
30 MINUTEN KOSTENFREI
Erstberatung vereinbaren
Möchten Sie lieber direkt mit unserem Experten sprechen? Bringen Sie die Frage mit, die Ihnen Ihr Auditor, Ihr größter Kunde oder Ihre Cloud-Rechnung stellt. Sie erhalten eine ehrliche erste Einschätzung, auch wenn sie lautet: Bei Ihnen ist das derzeit kein dringendes Thema.

Miki
Senior Consultant
miki@decode.agency
Häufige Fragen, zum AWS-Umzug
Nein. Häufig ziehen die Systeme um, bei denen Datenhoheit und Kosten am meisten bringen, während Unkritisches bleibt. Das Ergebnis ist eine bewusste Aufteilung, und schon die belegte Fähigkeit zu wechseln verbessert Ihre Position gegenüber AWS.
Ein einzelnes Backend-System liegt erfahrungsgemäß bei drei bis sechs Monaten, größere Umgebungen entsprechend darüber, in Wellen und ohne Betriebsunterbrechung. Den belastbaren Rahmen für Ihren Fall liefert die Cloud-Analyse.
Die ziehen planbar um: S3-kompatible Speicher gibt es bei mehreren deutschen und europäischen Anbietern, Ihre Anwendungen müssen dafür kaum angepasst werden. Die einmaligen Transferkosten für den Auszug kalkulieren wir vorab ein. Sie fallen einmal an, während die Ersparnis danach dauerhaft ist.
Meistens ja, aber nicht alles auf einmal und nicht alles überhaupt. Die Cloud-Analyse ordnet jeden Dienst einer von drei Kategorien zu: direkt umziehbar, umziehbar mit Anpassung, tief verankert. Auf dieser Basis entsteht ein Plan, der mit den leichten Gewinnen beginnt und die schweren Fälle bewusst entscheidet.
Ja, aus drei Gründen: Auch Rahmenverträge laufen aus, und wer zur Verlängerung eine belegte Alternative vorweisen kann, verhandelt spürbar besser. Neue Workloads können unabhängig vom Bestandsvertrag bereits woanders starten. Und die Rabatte beziehen sich meist auf Listenpreise, die im europäischen Vergleich hoch bleiben, besonders beim Datenverkehr.
Der erste Schritt: wissen, wo Sie bei AWS stehen
Die Cloud-Analyse kartiert Ihre AWS-Umgebung in vier Wochen zum Festpreis: jede Abhängigkeit bewertet, jede Kostenposition erklärt, mit Vergleichsrechnung gegen europäische Anbieter.